Mittwoch, 27. April 2005

Airbus A 380, welcome!

airbus

Toulouse
Endlich war es soweit....um 10:29 heute Mittwoch erhob sich der gigantische Vogel in die Lüfte--nach langem präzisen Konstruieren, Applaus für die 50 000 Mitarbeiter!

Wow!

Sogar die Landung nach dem Kurven über Südfrandkreich um 14:22 gelang fehlerfrei--zum Glück der Testpiloten!

Dieser Jungfernflug ist also mehr als nur gelungen, ein neues Zeitalter der zivilen Luftfahrt hat begonnen!
Stolze Blicke von Arbius Chef Noel Forgeard...

Nun schön und gut, aber meiner Meinung nach war alles ein
RIESIGER Medienrummel...

Dienstag, 26. April 2005

...

Hi zur weiteren Folge von "desperate students!"

Tja das harte Chemielaborleben von biologiebelasteten Studis interessiert hier wohl keiner, drum philosophiere ich hier nicht mehr lang ums titrieren herum....ihr würdet vielleicht viel viel lieber Parallelen zu "desperate housewives" hören? Nun ja da wird es ein bisschen schwierig, wir sind nämlich meistens sehr brav, oder tun zumindest so---das Image das Studi-partys die deftigsten sind, naja das ist nicht ganz unwahr! Aber was bedeutet unwahr? Das Gegenteil von wahr? Oder einfach: "wir wissen es nicht genau"???

Wir haben schliesslich nicht so wie Edie, Lynette, Susan etc. Sex mit dem Gärtner (wir besitzen höchstens einen Quadratmeter grün, den können wir selber verwalten), Stress mit den Ehemännern (wenn wir jetzt schon verheiratet wären oder sind, wären oder sind wir bald wieder geschieden), und wir haben auch nicht mehr als eine Leiche in unserem Keller.

Sorry!


Doch wir kochen besseren und schärferen Makkaroni-Käse-Auflauf als Susan, wir geben unser bestes unseren Liebsten treu zu sein, und wir können auch ohne den sexy Dessous von Edie eins mit uns sein, wir trainieren hin und wieder-mehr oder weniger unseren Body im Unisport (was mir eher als Männlein-Weiblein-schau rüberkommt aber davon wird in der nächsten Folge (leider) erst die Rede sein..)solche Dinge die sind wohl heute heute wohl nicht mehr gefragt, oder viel zu langweilig, auf jeden Fall zu langweilig für eine Fernsehshow ...verstehe ich natürlich!

Drum sitzen wohl Unmengen von Leuten Dientags um 21.15 vor der Glotze um sich auf ProSieben an der Kultserie aus den Staaten zu ergötzen...

housew

Sonntag, 24. April 2005

...

Buddha macht glücklich!!!
buddhist

Fernöstliche Lebensweisheiten boomen, nicht nur in Hollywood!

-Wahre Liebe hängt nicht von besonderen Umständen ab und erwartet keine Gegenleistung!

-Die 4Eigenschaften, die keine Grenzen kennen, sind: Liebe, Mitgefühl, Mitfreude und Unparteilichkeit!

-Das eigene Glückist mit dem der anderen verbunden...

Es folgen weitere Weisheiten, wie sie jeden Tag ein Lächeln auf unser Gesicht zaubern können...

...

So da bin ich wieder, an einem regnerischen Sonntag
an dem ich wie immer viel zu lange im Bett lag!
Heute steht bei mir nicht viel an,ausser vorbereiten
was es für die Uni zu tun gibt, hunderte von Seiten.
Aber was solls, eigentlich ist es schön neues zu erlernen.
es ist als wären wir voller lauter kleiner Weisheitskernen.

Früher hab ich Griechischvokabeln gebüffelt ohne Pause
war ständig nur am lesen, Bücher für Bücher, zu Hause
heute sieht mein Fach ganz anders aus, und vergessen ist
die Ilias, die Aeneis, weil sich die Chemie in mein Hirn frisst.

Hätten wir doch eine Festplatte unter den Hirnkalotten.
jetzt fühl ich mich, als fressen an meinem Gedächtnis lauter Motten.
aber was solls wir haben keine unendliche Speicherkapazität
wir sind ja schliesslich auch nicht irgendein Gerät!

Sondern menschliche Wesen die leben und lieben.
die manchmal verlieren genauso wie auch siegen.
Wir haben Gefühle wie Angst, Schmerz und Freude
bedenkt das, wir sind keine Roboter, Leute!

...

Nackte Wahrheiten. Wohin gucken wohl Männer beim Sex?
Die meisten, das find isch schön, schlafen nur mit einer Frau wenn sie sie supergern mögen, dann ist sie nämlich genau so perfekt wie sie sein sollte. In solchen Momenten schaut Mann nicht auf Schönheitsfehler, sondern geniesst einfach IHRE Nähe. Um ihren Körper muss sie sich also keinerlei Sorgen machen!
Andere schauen schon ein bisschendarauf, dass sie wohlgeformt ist, ansonsten kommt wahre Schönheit von innen!
Die meisten achten- Gott sei Dank aber ob das wohl stimmt?-laut einer Umfragt nicht auf Einzelheiten, sondern nur, ob sich FRAU gut anfühlt, gut riecht, sich graziös bewegt und mit ihrem Körper in Einklang ist.

Viele Frauen sind der Meinung das sei Humbug, Männer wollen nur das eine, siehe ihr Gehirnkonstrukt:
maennerhirn

Naja, über so was lässt sich streiten...

Samstag, 23. April 2005

Die Qualen eines Chemiepraktikums

Von vorne fang ich auch hier wieder mit erzählen an!
Im Alltagsleben ist es immer da, ohne überhaupt genannt zu werden, immer umgibt sie uns, still und schweigend...die CHEMIE! Mit ihr kann man Millionen von Mittelstufenschülern quälen, mit ihr kann man ein paar wenige chemical students zu einer schäumenden Philosphie treiben, und zuletzt: mit ihr kann man den Biologiestudis den letzten Nerv rauben!
Am ersten Montag --voller Tatendrang und guten Vorsätzen-sass ich im Hörsaal hinter Herrn F. und Frau S. und nichtswissend liess ich die Einführungsstunde über mich ergehen, diese Tipps wie ich im Falle des Falles meine brennenden Kollegen aus dem Labor rette:)nix da wir retten ja als erstes immer uns selber....meiner Meinung nach rennen die Assistierenden sowieso als erste raus...

kaum den Laborplatz mit meinem Bruder bezogen, da kam mir schon der erste Zweifel auf, ob ich überhaupt die ganze Ausrüstung aus dem letzten Jahrhundert persönlich wieder abgeben kann und nicht in Urnenform!

Und siehe da eine Woche später wars so weit: das erste Praktikum...mit Stift bewaffnet in der Einführungsstunde von 13 bis 14 Uhr: Eine monströs wirkende Dame an der Tafel, dominant die Formeln hinschreibend, in exercierendem Militärton mit den Pipetten herumhantierend...wie eine in den Stall getriebende Schafherde ab ins Labor hinauf, gehetzt von diesem weiblichen Kommandanten an den Platz, um zu filtieren, dekantieren, abnutschen, Löslichkeitprodukte berechnen, der Kampf mit dem Le-Chatelier-Gleichgewicht und 1-2-3 ,1-2-3 im Gleichschritt die jeweiligen Lösungen herstellend- wenn man überhaupt mal einen Feststoff irgendwo links vorne hinten rechts oder unten fand.
Da schnappte ich mir einfach mal den Eisen-3-Feststoff und hastete an unseren Platz zurück-Mir gehört das Ding jetzt-das dachte ich, bis wir zwei vor Schreck zusammenzuckten als eine tiefe Stimme gellend von hinten bellte: "Diese Flasche gehört n-i-c-h-t- an euren Platz"
Vor Schreck verpulverte ich die Hälfte auf meine Hand -welche im Verlaufe des Mittages eine Gelbfärbung annahm die bis zum heutigen Tag noch festsitzt...
Nun ja, unsere Assistentin-dachten wir damals- hat wenigstens nur einen etwas scharten Ton an sich, nur halb so wild also, aber ver.ammt noch mal ohne Testat schleiften wir uns um halb 7 raus, ganz dehydriert, diese doofe XXL-Brille auf unserem verschwitzten Gesicht klebend, dürstend, nach etwas Süssem lechzend, aufs Klo rennend um unsere seit 6 stunden gefüllte Blase zu entleeren...9,5 Stunden Uni und davon 7.5 Chemie (inkl.Vorlesung) das war mir die reinste Overdose, den Rest der Woche war ich halb bettlägerig.

Bis am darauffolgenden Montag dem 18ten, letzte Woche. Schon wieder standen wir da, diesmal ohne jede Hoffnung.
Im Einführungshörsaal empfing uns die Stimme der Vorgesetzten: "in diesem Hörsaal haben Eure Chemiemantel nichts zu suchen, abziehen!!!!!!" Du meine Güte!
Wieder wurden die Schäflein nach einer Stunde ins Labor getrieben von den Assistenten als Schlusslichter mit imaginären Stöcken. Und wieder Lösungen über Lösungen, 10 hoch minus 3 molar, Gleichgewichtskonstanten, Brille raufschieben,"Jawohl-Sir!!!!"-sich von dem Oberkommandanten belehren lassen...wir stierten auf das Zifferblatt der Uhr, bald 6...die meisten Assistierenden standen ihren Schützlingen schon bereit um Autogramm bzw. Testat zu geben sie wollten ja selber nach Hause, zur Freundin, Frau Kind, zur After-work-party oder zur Chemiechillout-lounge oder weiss ich wo....aber NEIN, keine Anstalten uns schwitzende, völlig desperate students zu erlösen vom bösen...
"Rechnet die Konstante und alles noch mal aus.." - "Aber da muss ich ja alles radieren...." stöhnte ich zum Versuch.."Nichts da! Abmarsch r-e-c-h-n-e-n!!"
Um 19 Uhr endlich!!!! Es sollte ein Testat geben....wir sitzen wie Kartoffelsäcke herum, wir sind zu fünft unsre Mitstudenten sind schon längst über den Berg...."Aufgabe 2.2", gellend und gereizt ihre Stimme.....3 Studis ausser ich und mein Bruder halten Zettel bereit...shit ich hatte das nicht ins Laborheft geschrieben, ausserdem das Blatt mit den Aufgaben zu Hause gelassen...stotterte ich hin. Ein "Das muss im Heft sein, glaub ich Dir nicht Deine Ausrede.." kam zurück, und desperate wie ich war versank ich zusammen mit dem Bruder in einem abgrundtiefen schwarzen Loch, während dem die anderen braven drei missmutig die Resultate runterleierten.

Gott helfe mir, dieses Gebet schickte ich mehrmals zum Himmel, bis mein Name aufgerufen wurde um die nächsten Resultate vom Versuch der letzten Woche zu erklären. Immer wieder hackte man auf uns herum, immer wieder versuchte ich meine Mitstudis zu retten indem ich intelligent Fragen einwarf, zumindest meinte ich sie waren intelligent...eigentlich war mein Hirn schon seit etwa 3 Stunden nicht mehr am arbeiten: RESULTAT der ganzen Situation: der eine Mitstudent trippelte nervös mit den Füssen, bestrafte mich mit bösem Blick für jede dumme Frage, döggelte auf dem Natel SMS an x Leute dass er 3 Stunden später nach Hause komme, die anderen 2 sassen stumm da, mein Bruder wurde mit tausenden von löchernden Fragen bombardiert auf die er wie ein Maschinengewehr Anwort geben musste während dem die Farbe ganz aus seinem Gesicht wich...und ich, ich war kurz davor zu explodieren, mein Mund war trocken, mit letzter Kraft warf ich unzählige Fragen auf auf die nicht mal die Assistentin selber eine Antwort geben konnte...und jetzt gelte ich als arrogant, mir egal..
Hauptsache alles hat ein Ende ausser die Wurst hat 2!
um halb 8 war der Spuck vorbei, und 1,2,3 radelten wir nach Hause, und gönnten uns ---endlich- eine einwöchige Pause...

Bald (!!) die nächste Folge von:
desperate students (im Chemiepraktikum)

Rheinnixe in der Flut

Hilfe... Rheinnixe wird überflutet ;-)

Freitag, 22. April 2005

Hi zusammen

Es ist wirklich sehr sehr schwer, ein Diary zu beginnen
ohne dass etliche Stunden durchs Nachdenken verrinnen.
Dabei war der Tag so wunderschön, so rein, voller Wonnen
am Rheinufer sah ich etliche Leute, beim sich Sonnen...
warum also missmutig beginnen frag ich mich....
so gehört es sich am ersten Frühlingstag wahrlich nicht.

Aber heute war leider nicht mein Tag...
keine Ahnung, an welcher höherer Macht das lag!
Fang ich mal von vorne an, friedlich schlief ich gestern ein
in einen horrormässigen Männeralptraum glitt ich rein...
bis um 2 in der Früh das Natel vibrierte-meine Mutter-
ob alles bei mir ist in Butter...???

Nein ist es nicht! Frühmorgens der Wecker
wütend griff ich zum Out-stecker....
die Sonne schien schon durch die Jalousie ganz sanft
und ich, ich war schon total verkrampft!

Genau und dann passierte es, was mich in Schock versetzte.
das was ich nun tat, war das allerletzte!



Zähneputzen und das übliche tägliche Morgentraining
bis ich auf dem Rad sass in Richtung Uni, for learning.
Einfach nicht mein Tag, kaum vor dem Hörsaal gings weiter
überall Mitstudis vor geschlossener Tür, quatschten heiter.

Verlegt wurden wir in einen anderen Raum,
ich hielt meine Wut über den Platzmangel im Zaum
die Hälfte musste draussen verweilen.
es war mir einfach total zum weinen.

2 Stunden Statistikvorlesung, für uns Biologen
nicht das, was wir mögen ,nicht schon am morgen.
Neben mir die Kollegin: "ich lass mir n`Tattoo machen..."
vorne der Bruder am biologischen Fach- beim flirten.

Hinten ein Gehuste, vorne ein Tratschen, endlich vorbei
rüber zur Physikvorlesung, in der Hoffnung,dass es besser sei.
"...das Pentiometer ist ein Spannungsteiler....", Maschen-
regeln, Strom....ich wühlte resigniert in meinen Taschen

Und fand was ich suchte....

Ein Stück Schokolade, das mich erlöste vom bösen
bis ich endlich zu Hause war,friedlich am dösen...

und was lernen wir daraus? es ist einfach genial unser Gehirn
es sagt uns: "ich will schoggi" und das geht uns nicht aus dem Sinn...biologisch erklären können wir auch das,
mit Rezeptoren und Insulin und weiss ich was...

aber vorerst bin ich faul und mach nichts ausser Schokolade (fr)essen, bis alle meine vielen Sorgen sind vergessen..

PS : nein, fett bin ich zum Glück noch nicht.
(54 kg), aber vielleicht schon nach dem nächsten Diarygedicht...

mhmhm.....bis bald

about me

bald folgt mehr....

Halli Hallo!

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Rheinnixe - 4. Sep, 13:05

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Online seit 7287 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 24. Sep, 09:45

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